Die ausgebliebenen Regenfälle im vergangenen Jahr haben sich zu einer für die Bevölkerung dramatischen Katastrophe ausgeweitet. Die Getreidespeicher in den Dörfern des Sahellandes Niger sind leer, die Felder und Weiden völlig ausgedörrt. Es droht eine Hungersnot: Aufgrund der Trockenheit fiel die Ernte grösstenteils aus. Viele Bauernfamilien mussten samt ihrem Vieh ihre Dörfer verlassen, in der Hoffnung, Arbeit in der Stadt zu finden oder auf Wasser und Nahrung für ihre Viehherden zu stossen. Die drohende Hungersnot betrifft über sechs Mio. Einwohner Nigers. Das ohnehin bitterarme Land sieht sich mit einer enormen Krise konfrontiert. Deshalb hat sich der reformierte Baselbieter Kirchenrat für die sofortige Nothilfe von 10'000 Franken für die Dürreopfer in Niger entschieden. Das Geld wurde dem HEKS (Hilfswerk der Evangelischen Kirchen Schweiz) überweisen, welches mit Partnerorganisationen vor Ort eng zusammenarbeitet.
Kommentieren verboten | Druckansicht verfasst am 25.06.2010 von fakom
